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Sozialstrukturatlas 2017

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Sozialstrukturatlas 2017

Die Statistik der

Die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Pendler stellt das Statistische Landesamt zum Stichtag 30.06. bereit. Leider steht die Pendlerstatistik nach Geschlechtern getrennt nur bis zum Jahr 2014 zur Verfügung. Die Tabellen auf der nächsten Doppelseite enthalten deshalb zwar die aktuellen Zahlen der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die Pendlersalden jedoch aus dem Jahr zuvor. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Landkreis Görlitz ist deutlich gestiegen und verläuft wesentlich dynamischer als in der Vergangenheit. In den letzten drei Jahren sind jährlich mehr als 1.200 Arbeitsplätze hinzugekommen. Zwischen 2010 und 2012 lag dieser Wert noch bei rund 700 Arbeitsplätzen. Ein Großteil der neuen Arbeitsplätze entstand auf dem Gebiet des Landkreises Görlitz, etwa die Hälfte davon in den beiden Städten Görlitz und Zittau. Nicht alle dieser Arbeitsplätze wurden mit Arbeitskräften aus dem Landkreis besetzt. Das hat zur Folge, dass im Saldo fast 1.600 Menschen mehr in den Landkreis zum Arbeiten kommen, als noch im Jahr 2012. Die Zahl der Auspendler bleibt dagegen fast gleich. Innerhalb des Landkreises baut Görlitz seinen Stand als »Arbeitsplatzmagnet« weiter aus – mehr als 10.000 Menschen kommen täglich nach Görlitz zum Arbeiten. In der Gemeinde Kottmar hat sich die Zahl der Arbeitsplätze seit 2012 nicht verändert. Die Auspendler sind aber nochmals angestiegen, was zu einem negativen Pendlersaldo von 922 Beschäftigten führt. Wie schon 2012 hat der Landkreis Görlitz im sächsischen Vergleich die geringsten Einpendlerzahlen, dicht gefolgt vom Vogtlandkreis. Im Pendlersaldo schreiben nur die kreisfreien Städte positive Zahlen. Je näher die Landkreise an den großen Städten liegen, desto höher sind deren Pendlerraten: Im Landkreis Leipzig pendeln über 27.000 Menschen mehr aus dem Kreis heraus als hinein. Im Erzgebirgskreis sind es über 21.000. Die Tabellen enthalten zusätzlich zu den Vergleichszahlen von 2012 auch die Daten getrennt nach Geschlechtern. (Tabellen 2.5b und 2.5c siehe nächste Doppelseite) Auch wenn die Daten schon von 2014 sind, zeigen sie deutlich einen Trend: Es pendeln immer mehr Männer als Frauen. Inzwischen sind vier von fünf Pendlern Männer (78 %). Innerhalb des Kreises lässt die Analyse der Pendlerzahlen fast direkt auf die Arbeitgeber schließen: Weißwasser ist die einzige größere Stadt, die einen negativen Pendlersaldo hat. Am benachbarten Tagbebau- und Kraftwerksstandort Boxberg pendeln dafür täglich mehr männliche sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ein, als insgesamt im Ort wohnen. Das Sächsische Krankenhaus in Großschweidnitz erzeugt den gleichen Effekt bei weiblichen Beschäftigten. Die Pendlergewinne der Stadt Görlitz bestehen zu drei Vierteln aus weiblichen Beschäftigten. 38

PLR Gemeinde Insgesamt Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort 2015 Veränderung zu 2012 2015 am Wohnort Veränderung zu 2012 Einpendler Auspendler 30.06.2015 Pendlersaldo 1 Bad Muskau 601 -31 1.260 39 394 1.053 -659 4 Beiersdorf 257 11 415 16 220 378 -158 5 Bernstadt a. d. Eigen 824 -85 1.345 -15 493 1.013 -520 5 Bertsdorf-Hörnitz 167 -9 847 2 106 786 -680 1 Boxberg/O.L. 2.156 -2 1.818 -76 1.598 1.261 337 4 Dürrhennersdorf 159 8 367 -26 122 330 -208 4 Ebersbach-Neugersdorf 3.681 -83 4.120 -143 2.309 2.748 -439 1 Gablenz 173 -2 691 -22 121 639 -518 3 Görlitz 21.714 1.454 17.278 1.027 10.021 5.590 4.431 1 Groß Düben 150 -39 476 -21 110 436 -326 5 Großschönau 1.403 -304 1.799 -58 778 1.174 -396 4 Großschweidnitz 892 51 524 -2 756 389 367 2 Hähnichen 126 -2 481 -8 80 435 -355 5 Hainewalde 277 29 590 12 196 509 -313 5 Herrnhut 2.131 301 2.271 99 1.238 1.378 -140 2 Hohendubrau 260 40 751 -10 167 658 -491 2 Horka 189 -55 695 4 144 650 -506 5 Jonsdorf 212 -9 529 -26 154 470 -316 2 Kodersdorf 762 83 1.019 2 586 844 -258 2 Königshain 133 -1 495 -18 101 463 -362 4 Kottmar 1.911 0 2.833 34 1.317 2.239 -922 1 Krauschwitz 1.206 -50 1.322 3 843 959 -116 1 Kreba-Neudorf 219 -18 366 6 176 323 -147 4 Lawalde 322 15 755 -21 253 686 -433 5 Leutersdorf 865 -18 1.339 -1 600 1.074 -474 4 Löbau 6.821 349 5.361 228 4.810 3.350 1.460 2 Markersdorf 1.166 39 1.643 15 904 1.381 -477 5 Mittelherwigsdorf 860 53 1.367 7 670 1.177 -507 2 Mücka 179 10 380 -2 141 342 -201 2 Neißeaue 299 -6 665 -8 214 580 -366 4 Neusalza-Spremberg 835 64 1.185 8 607 957 -350 2 Niesky 3.593 217 3.581 159 2.114 2.103 11 5 Oderwitz 1.219 2 1.894 8 758 1.433 -675 5 Olbersdorf 841 -13 1.649 21 614 1.422 -808 4 Oppach 813 129 894 55 659 740 -81 5 Ostritz 397 8 798 27 210 611 -401 5 Oybin 212 12 436 5 160 384 -224 2 Quitzdorf am See 142 11 437 24 105 400 -295 2 Reichenbach/O.L. 1.221 147 1.871 132 808 1.459 -651 1 Rietschen 431 30 901 13 216 686 -470 4 Rosenbach 215 18 683 34 150 618 -468 2 Rothenburg/O.L. 1.938 91 1.850 93 999 911 88 1 Schleife 1.169 196 1.093 -1 973 898 75 5 Schönau-Berzdorf a. d. E. 299 6 603 9 202 504 -302 4 Schönbach 261 -18 440 21 206 385 -179 2 Schöpstal 431 -98 1.034 9 345 950 -605 4 Seifhennersdorf 1.079 25 1.150 -102 695 766 -71 1 Trebendorf 91 38 442 18 65 416 -351 2 Vierkirchen 216 -38 674 7 147 605 -458 2 Waldhufen 408 -1 1.012 31 212 816 -604 1 Weißkeißel 315 26 488 -9 279 452 -173 1 Weißwasser/O.L. 5.234 362 5.761 88 2.783 3.311 -528 5 Zittau 11.011 662 8.322 323 6.509 3.820 2.689 0 Landkreis Görlitz 82.486 3.605 91.000 2.010 10.061 18.585 -8.524 Tab. 2.5a – Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Pendler 39

Gesundheit / Soziales

Regionaler Psychiatrie- und Suchthilfeplan Landkreis Görlitz
Gesundheitliche Situation der Vorschulkinder - Schuljahr 2009/2010
Integrationskonzept
Integrationswegweiser Landkreis Görlitz, Schnittstellenpapier