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Integrationskonzept

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Integrationskonzept "Ankommen und Leben im Landkreis Görlitz"

Als besonders belastend

Als besonders belastend werden Abschiebungen von Familien empfunden, die bereits mehrere Jahre im Landkreis leben und gut integriert sind, deren Kinder hier die Schule absolviert haben, sich zum Teil in Ausbildungen befinden und nun wegen der veränderten Einschätzung der Sicherheitslage in ihren Herkunftsländern abgeschoben werden. Für diese Praxis gibt es kaum Verständnis. Trend Es kann davon ausgegangen werden, dass weiterhin polnische Staatsbürger nach Möglichkeiten auf dem hiesigen Arbeitsmarkt suchen. In den Unternehmen ist dies oft die einzige Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken. Bei tschechischen Bürgern wird aufgrund der Vollbeschäftigung im Raum Liberec nur in einzelnen Branchen (Bildung und Gesundheit) mit weiterer Migration zu rechnen sein. Sollte sich der Trend bestätigen, dass polnische Arbeitnehmer zunehmend in Görlitz ihren Wohnsitz nehmen und ihre Familien nachziehen, sollte diese Gruppe stärker in den Blick genommen werden. Die Geflüchteten mit einer Duldung werden tendenziell länger hier verweilen und sollten besser in die Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten vor Ort eingebunden werden. Nach aktueller Lage wird sich die Anzahl der Geflüchteten, die im Landkreis untergebracht sind, auf heutigem Niveau stabilisieren. Maßnahmen im Handlungsfeld Aus- und Weiterbildung sowie Erwerbstätigkeit Maßnahme Zuständigkeit Aussagen zur Finanzierung Weiterführung des Projektes Arbeitsmarktmentoren und Öffnung für Migranten Bildungsträger mit Unterstützung SG Integration und der Ausländerbeauftragten des Landkreises Görlitz Sächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) 48 |

Maßnahme Zuständigkeit Aussagen zur Finanzierung Servicestelle zur Vermittlung ausländischer Fachkräfte u.a. Fachkräfteallianz Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für spezielle Zielgruppen SG Integration in Zusammenarbeit mit den Trägern vor Ort Richtlinie integrative Maßnahmen Integrationsmesse SG Integration in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern u.a. der Ausländerbeauftragen des Landkreises Görlitz Richtlinie integrative Maßnahmen Vernetzung und Austausch der Akteure wie Berufsschulen, IHK, HWK, Berufsberater etc. SG Integration in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Fachkräfteallianz aus vorhandenen Ressourcen Entwicklung neuer Formate, um bestimmte Zielgruppen besser erreichen zu können Jobcenter und Bildungsträger aus vorhandenen Ressourcen Unterstützung der Wege in Ausbildung Jobcenter und Ausländerbehörde und Agentur für Arbeit aus vorhandenen Ressourcen | 49

Gesundheit / Soziales

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Gesundheitliche Situation der Vorschulkinder - Schuljahr 2009/2010
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