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Integrationskonzept

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Integrationskonzept "Ankommen und Leben im Landkreis Görlitz"

ter in der

ter in der Steuerungsgruppe jederzeit beteiligt. Lehrer haben im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungen mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung neue Wege der Ausbildung für geflüchtete Jugendliche diskutiert und sich in dieser Form an der Entwicklung des Integrationskonzeptes beteiligt. Die Perspektive der Städte und Gemeinden wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Integration aufgenommen. Bei Schwerpunktthemen wurde diese punktuell intensiviert. Im Rahmen der Abstimmungsprozesse wurden Kommunale Integrationskoordinatoren auf der Ebene der Planungsräume als Bindeglied zwischen Kommune und Landkreis etabliert. Insgesamt waren bisher rund 2.500 Personen an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt. Schritte und Methoden Der erste Schritt zur Erarbeitung des Konzeptes war eine repräsentative Befragung der Bevölkerung des Landkreises Görlitz. Die Bewertung der Ergebnisse und die Ableitung weiterer Schritte erfolgten in der Steuerungsgruppe. Dem folgten weitere Befragungen und Interviews, um ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation zu erhalten. Da sich komplexe Prozesse, wie die Integration verschiedener Migrantengruppen, nicht ausschließlich statistisch abbilden lassen, mussten auch immer die Meinungen, Haltungen und Erfahrungen der Akteure eingefangen und berücksichtigt werden. Es wurde darauf geachtet, bei den jeweiligen Untersuchungen wissenschaftliche Standards einzuhalten. Zum Abgleich der Ergebnisse wurden, wenn vorhanden, Studien anderer sächsischer Gebiete hinzugezogen, um eine sinnvolle Einordnung zu ermöglichen. So zeigte sich beispielsweise bei der Befragung der Geflüchteten eine große Übereinstimmung mit den Ergebnissen einer repräsentativen Studie in Leipzig. 10 |

2. Leitmotiv Integration braucht Rahmenbedingungen, die Politik und Verwaltung schaffen. Unterstützt wird dies durch gesellschaftliche Gruppen wie Vereine, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Besonders wichtig für eine gelingende Integration ist die Bereitschaft der Zuwanderer und Geflüchteten zur aktiven Mitwirkung sowie die der einheimischen Bevölkerung. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Görlitz erwarten von einer gelungenen Integration eine Bereicherung der Gesellschaft. Laut Erhebung ist diese vor allem geprägt durch gegenseitige Akzeptanz, Toleranz, Verständnis und Vertrauen sowie einer Steigerung der kulturellen Vielfalt durch gegenseitigen Austausch und Kommunikation. Gelungene Integration erkennen die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Görlitz daran, dass die Zugewanderten und Geflüchteten das Grundgesetz achten, die deutsche Sprache sprechen, die deutschen Werte verstehen und akzeptieren sowie einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Innovationskraft leisten. Weltoffenheit und ein soziales Miteinander stärken das lokale Gemeinwohl und tragen dazu bei, die gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam anzunehmen. Interkulturelles Lernen seitens der Migranten, der Geflüchteten und der Bevölkerung des Landkreises Görlitz fördert die Fähigkeit, Problemlagen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und gemeinsame Lösungen zu finden. Konzeptverständnis: Ein Konzept, das mit der Zeit geht Das vorliegende Konzept ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Während der mehrmonatigen Bearbeitungs- und Entwicklungszeit konnten bereits viele Unstimmigkeiten geklärt werden und wichtige Bausteine im Zusammenspiel zwischen Ämtern und Zivilgesellschaft zusammengefügt werden. So betrachtet, ist das Konzept ein Entwicklungsprozess, der nicht mit diesem Stand abgeschlossen ist. Die Menschen und ihre Sichtweisen auf das Thema Migration verändern sich, politische und gesetzliche Rahmenbedingungen werden angepasst und nicht zuletzt sind einschneidende Ereig- | 11

Gesundheit / Soziales

Regionaler Psychiatrie- und Suchthilfeplan Landkreis Görlitz
Gesundheitliche Situation der Vorschulkinder - Schuljahr 2009/2010
Integrationskonzept
Integrationswegweiser Landkreis Görlitz, Schnittstellenpapier